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indoe-wireless - ist das nicht extrem unsicher??

BeitragVerfasst: So 03 Okt, 2004 21:34
von ogott
hallo!

ich habe seit ca. 2 wochen inode mit wlan am laufen und es ist herrlich. das einzige problem, das ich habe ist, dass ich mich ein bisschen unwohl fühle. immerhin wird die IP per DHCP vergeben und die essid bekommt auch jeder raus, der in reichweite liegt. das einzige, was jeden passanten vor meiner strasse davon abhält, über meinen internetanschluss alles mögliche zu machen, ist ein 40 bit 5 ASCII zeichen langer schlüssel. da inode mir überhaupt keine konfigurationsmöglichkeiten gibt, kann ich nicht mal sagen, welche MAC adressen erlaubt werden sollen.
ich habe mal auf de.wikipedia.org nach WEP gesucht und was finde ich: ein bericht, wie unsicher WEP ist, unten dran ein link zu einem programm mit dem man WEP WLANs knacken kann.

hat irgendwer eine ahnung, ob man von inode wenigstens einen 128 bit key bekommen kann oder ob man WPA (die sichere verschlüsselungsmethode) kriegen kann? immerhin gibts hier im forum ja inode mitarbeiter...

ogott

BeitragVerfasst: Mo 04 Okt, 2004 09:16
von TheProdigy
Du könntest auch eine E-Mail an den Inode-Support schicken. Bis jetzt haben sie (zumindest bei mir) immer relativ rasch geantwortet (spätestens am nächsten Tag).

Ich bin froh, dass ich mir einen WGR614v4 zugelegt habe - MAC-Access-List für das WLAN und WPA :) ... obwohl ... dieser Router hat mich auch schon ziemlich geärgert :/

BeitragVerfasst: Mo 04 Okt, 2004 10:13
von ogott
hast du den router selbst dazugekauft, oder hast du ein anderes produkt von inode bekommen? ich schätze mal ersteres.

aber anrufen/mail schreiben werd ich sowieso.

danke,

ogott

BeitragVerfasst: Mo 04 Okt, 2004 10:33
von Alwo
@ogott

Nehme mal an dasProdigy hat seinen WGR614
selbst zur einzelplatz dazugekauft hat !

Ich hab mir den Netgear WGT624 besorgt !
Und zwischendurch war ich mit den anfänglichen
Fehlern sehr unzufrieden.
Aber jetzt wo alles sicher und astrein läuft bin ich
froh darüber zu wissen wie sicher mein
Wlan ist und welche einstellungen gesetzt sind :-)

Ich kann aber auch Inode verstehen das sie für
ihr Produkt, für das sie auch wartung übernehmen,
keine einstellungsdaten freigeben !
Schliesslich will Inode nicht jeden 2 Tag einen
techniker vorbeischicken um ein verstelltes
Wlan oder modem neu einzurichten ! Oder eine permanent
mit einstellungsfragen verstopfte Hotline haben !

Alleine wenn man bedenkt wieviele Leute hier im Forum
ihr Inode Modem resetet haben :rotfl:

MfG Alwo

BeitragVerfasst: Mo 04 Okt, 2004 11:44
von Experte7
Hallo,

siehe auch http://ADSL.at/phpbb2/viewtopic.php?t=25812.

Möglichkeit das Wlan selber zu konfiguerieren ohen auf den Router Zugriff zu haben.

BeitragVerfasst: Mo 04 Okt, 2004 16:40
von ogott
@ Experte7: ja, auf das laufts raus. allerdings schauts da nicht so aus, als ob das bald was wird :(

ogott

p.s.: hab inode wegen dem thema mal ein mail geschrieben. falls was erwähnenswertes rauskommt, poste ich es hier.

BeitragVerfasst: Mo 04 Okt, 2004 22:43
von lordpeng
stellt sich nur die frage was das grössere sicherheitsrisiko ist ...

von einer konfiguration via internet würd ich nix halten wenn ich inode kunde wäre ...

BeitragVerfasst: Di 05 Okt, 2004 11:13
von ogott
ok, ich habe von inode eine antwort bekommen. das einzige, was sie geschrieben haben ist, dass es schon öfters diskussionen wegen der sicherheit gegeben hat und dass bisher kein inode-wlan geknackt worden ist (zumindest hätten sie noch nie was davon gehört). ausserdem hat der zuständige herr geschrieben, dass es viele offene wlans gibt und dass inode eben den key vergibt, damit der "Nachbar nicht fleissig mitsurfen kann".

ist ja nicht gerade eine zufriedenstellende antwort...

ogott

BeitragVerfasst: Di 05 Okt, 2004 18:30
von gruber
das wlan ist relativ leicht mit einem notebook mit wlan und airsnort zu erbringen - wurde bei inode auch schon erfolgreich gemacht. ;)

blöd ist das nur bei der mangelhaften mehrplatzlösung ohne einwahl. da kann dann jeder mitsurfen. :(

BeitragVerfasst: Di 05 Okt, 2004 18:34
von jutta
> da kann dann jeder mitsurfen. :(

nope. dazu ist die reichweite der wlan-karte zu gering.

BeitragVerfasst: Di 05 Okt, 2004 18:37
von gruber
du würdest dich wundern was mit einer richtig ausgerichteten dose alles möglich ist, wenn das modem nicht gerad hinter stahlbeton steht.

in dichter besiedelten gebieten und wohnblocks ist es jedenfalls für die unmittelbaren nachbarn meist kein problem mitzusurfen.
da kenn ich einige fälle. ;)

BeitragVerfasst: Mi 06 Okt, 2004 07:46
von lordpeng
>nope. dazu ist die reichweite der wlan-karte zu gering.

wie gruber schon erwähnte, du würdest dich wundern ...

mit einer gscheiten wlan karte erspart man sich auch die pringles dose :-)

BeitragVerfasst: Mi 06 Okt, 2004 08:22
von jutta
dass mit leistungsfaehigen wlan-cards einiges moeglich ist, ist schon klar, aber bei mir ist es zb unmoeglich, mit dem notebook im bett zu chatten, wenn der AP im arbeitszimmer steht (3 einscharige altbau-ziegelmauern dazwischen; D-Link DWL 700 AP und eine netgear-karte). zu den naechsten nachbarn gibts drei mauern, davon 2 feuermauern, wobei eine 60cm dick ist . im freien sieht es natuerlich anders aus, der empfang im garten ist hervorragend, und in neubauten mit duennen (gipskarton-)waenden vermutlich auch.

BeitragVerfasst: Mi 06 Okt, 2004 08:46
von ogott
ich wohne in einer altbauwohnung mit dicken wänden, aber selbst wenn ich am gegenüberliegenden punkt des WLAN routers bin, habe ich immer noch fast die volle signalstärke. ausserdem grenzt die wohnung an zwei seiten ans freie, also da ist sowieso nix dazwischen. ok, es ist zwar der dritte stock, aber wer weiss...

BeitragVerfasst: Mi 06 Okt, 2004 08:58
von superracer
natürlich ist jede verschlüsselung knackbar, aber wenn jemand ein wlan sucht, in das er einsteigen kann, wird er wohl eher ein offenes unverschlüsseltes nehmen als eines mit wep-verschlüsselung (und von den unverschlüsselten gibt's genug).

und wenn jemand gezielt in _dein_ wlan einsteigen will, wird es das sowieso schaffen, egal welche verschlüsselung oder sonst für maßnahmen du ergriffen hast.